Organisation der Frauenarbeit im Rheinland

„Abschied und Neuanfang

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Die Frauenarbeit des GAW im Rheinland hat 2012  ihre Eigenständigkeit aufgegeben. Eine lang vorbereiteter Entscheidung, die jedoch mit großen Schmerzen verbunden war.

Die älteste Frauenarbeit der EKD, gegründet vor 165 Jahren in Rees am Niederrhein, das ist nicht leicht zu vergessen. Aber muss das denn überhaupt sein?

Nein, so hat der Vorstand des GAW der EKiR 2013 beschlossen, die guten Gedanken, Ideen, die unzähligen Einsatzstunden für die Diaspora dürfen nicht verloren gehen. Und so haben wir die Projekte der Frauenarbeit zur gemeinsamen Sache gemacht. Ansprechpartnerin für alle die Frauen besonders interessierenden Projekte werde in Zukunft ich sein.

Erste Einladungen zu gemeinsamen Sitzungen habe ich schon angenommen, und freue mich darauf, die Frauengruppen kennen zu lernen. Ein erstes Treffen hat es schon am 18. März in Bonn gegeben. Sehr lebendig wurde dort die Arbeit von Schwester Erika Kirse aus Brasilien geschildert und die Vorstellung des brasilianischen Frauenprojektes für das Jahr 2013 hat Lust auf mehr gemacht.

Aber auch das gilt es noch einmal deutlich zu sagen: Unser Dank gilt den Frauen für ihre bisher geleistete Arbeit, besonders natürlich Frau Schroeder für ihren unermüdlichen Einsatz. Das werde ich so als aktive Pfarrerin nicht leisten können. Aber fragen Sie mich an und wir werden uns sehen, um miteinander ins Gespräch zu kommen über die Sache des GAW, die eine Sache von Frauen und Männern ist.“

Mit diesen Worten begann mein Brief aus dem vergangenen Jahr an die Frauengruppen im Rheinland. Nach einem schmerzlichen Abschied von der Eigenständigkeit zeigte sich doch sehr bald wie selbstbewusst und engagiert die Frauengruppe auch weiterhin ihre Arbeit mit Fantasie und großem Einsatz an ihrem jeweiligen Ort leisten. Ich habe dankbar verschiedene Gruppen kennen lernen dürfen und freue mich auch in diesem Jahr auf neue Begegnungen. Der Studientag im März 2014 war wieder einmal bereichernd in der Wahrnehmung des neuen Jahresprojektes: „Du bist nicht verlassen“ – eine wichtige Zusage für die sogenannten „Eurowaisen“ – eine wichtige Zusage für uns.

Wie heißt es bei Matthäus 18.20: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Ein großer Zuspruch für unsere gemeinsame Arbeit.

Ihre Ulrike Veermann
Vorsitzende des GAW Rheinland