Die fünf rheinischen Projekte 2017

Das GAW Rheinland bewirbt fünf Projekte aus dem Projektkatalog in besonderer Weise.
Zu diesen Projekten gibt es auch sogenannte Projektkärtchen oder Flyer, die diese Projekte mit Bild und Text vorstellen. Sie können über die Geschäftsstelle bezogen werden info@gaw-rheinland.de.

 

 

RENOVIERUNG EINER GEMEINDEWOHNUNG IN FIRENZE (ITALIEN)

Ein Projekt der Evangelisch-lutherischen Gemeinde in Firenze

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das evangelische Marienheim in Florenz gegründet. Es bot jungen alleinstehenden Deutschen, die als Angestellte in Florenz arbeiteten, ein sicheres Obdach. Heute wird immer noch die Hälfte des Hauses zu günstigen Preisen an sozial schwache Menschen, die andere Hälfte zu regulären Preisen vermietet. Die Einnahmen fließen zum Teil in diakonische Projekte, die Frauen in Not helfen. Zwei Nebengebäude des Marienheimes stehen jedoch seit Jahren leer und drohen zu verfallen. Eines dieser Gebäude möchte die evangelische Gemeinde in Florenz jetzt sanieren und mit einer kleinen Wohnung ausstatten, die vermietet werden kann. Zunäschst soll sie der alleinstehenden, langjährigen Küsterin der Gemeinde als Altersruhesitz dienen. Die Gmeinde bittt um Unterstützung in Höhe von 17.000 Euro, um das Bauvorhaben und damit die Idee eines Projektes zu realisieren, das den Kreis zwichen Vergangenem und Zukünftigem auf nachhaltige Weise schließt.

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GARTENBAUPROJEKT MIT FLÜCHTLINGEN IN OBERWART (ÖSTERREICH)

Ein Projekt der Diakonie Burgenland

Oberwart ist eine burgenländische Bezirkshauptstadt nahe der ungarischen Grenze. 2015 öffnete hier das "Diakonie Forum Oberwart" seine Tore. Es wird von der Diakonie Burgenland und dem Diakonie Flüchtlingsdienst gemeinsam betrieben und versteht sich als Begegnungsstätte für die schon länger ansässige und die kürzlich zugewanderte Bevölkerung. "Integration muss auch auf der lokalen Ebene stattfinden, und dazu braucht es Räume und Möglickeiten der Begegnung", so die Leiterin der mobilen Flüchtlingsbetreuung Burgenland, Tine Steiner. Auf einem Grundstück, das die Evangelische Muttergemeinde A.B. Oberwart zur Verfügung gestellt hat, werden ein Acker angelegt und Ställe für Hühner und Enten gebaut. Durch deren Bewirtschaftung haben die Flüchtlinge die Möglichkeit, ihre Lebensgrundlage zu verbessern und sich schneller zu Hause zu fühlen.

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AUFZUGSEINBAU IN DAS ALTENHEIM DER DIAKONIE IN NADLAC (RUMÄNIEN)

Ein Projekt des Evangelischen Diakonievereins in Nădlac

Nadlac liegt im Westen Rumäniens direkt an der Grenze zu Ungarn. Rund 7.000 Menschen leben hier. Der Verein "Evangelische Diakonie Nadlac" betreibt ein Altenheim in der Kleinstadt. 24 alte Menschen leben dort. Die Küche des Altenheims versorgt zudem weitere 50 bedürftige Menschen. Einen Teil seiner Kosten deckt der Diakonieverein, indem er Räume für Familienfeiern vermietet. Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen muss der Verein nun Modernisierungsarbeiten vornehmen. Die Küche des Alteneims entspricht nicht den EU-Normen und muss erneuert werden. Außerdem muss ein Fahrstuhl in das Altenheim eingebaut werden. Pfarrer Gheorge Pavel Balint: "Die obere Etage des Hauses ist nur über eine Treppe zu erreichen. Ohne einen Aufzug dürfen wir das Heim bald nicht mehr betreiben." Der Diakonieverein hat um 4.000 Euro Unterstützung gebeten. Mit Ihrer Spende helfen Sie dem Verein dabei, für alte und benachteiligte Menschen da zu sein.

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AUFBAU EINER SOZIALSTATION IN JARDIN AMÉRICA (ARGENTINIEN)

Ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde in Jardín América

Seit mehr als zehn Jahren verleiht die evangelische Gemeinde in Jardin América orthopädische Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren und Pflegebetten an bedürftige Menschen. Damals hatte die Gemeinde diese Hilfsmittel aus Deutschland geschenkt bekommen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig dieser Verleih ist und wie gut er angenommen wird. Die Gemeinde möchte den Verleih deshalb auf solide Füße stellen und eine Sozialstation aufbauen. Es sollen weitere benötigte Hilfsmittel beschafft werden. Des Weiteren soll es Veranstaltungen geben, in denen behinderte Menschen über ihre Rechte aufgeklärt oder Betroffene zu neurologischen Krankheiten informiert werden, die zu Behinderungen führen. Die Gemeinde hat um 2.375 Euro Unterstützung gebeten. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass Menschen mit Behinderung dringend benötigte Hilfsmittel erhalten.

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BILDUNGSPROJEKTE FÜR BENACHTEILIGTE INDIGENE GEMEINSCHAFTEN IN BOLIVIEN

Ein Projekt der Bolivianischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (IELB)

Mehr als die Hälfte der Menschen in Bolivien lebt unter der Armutsgrenze. Besonders betroffen ist die indigene Landbevölkerung. Trotz harter Arbeit können viele Bauern ihre Familien nicht ausreichend versorgen. Meist müssen die Kinder der Familien so intensiv mitarbeiten, dass kaum Zeit für Hausaufgaben, zum Lernen oder für eigene Interessen ist. Bedroht sind die indigenen Gemeinschaften auf dem Lande zudem durch Wassermangel infolge des Klimawandels und durch Abwanderung in die Städte. Die Bolivianische Evangelisch-Lutherische Kirche unterstützt indigene Gemeinschaften auf dem Lande. Sie hat das Programm "Neue Wege gehen" ins Leben gerufen. In dessen Rahmen hilft sie u.a. Kindern beim Lernen, vermittelt effektive Anaubmethoden in der Landwirtschaft und baut Gewächshäuser, in denen die Familien mehrmals im Jahr vitaminreiches Gemüse ernten können. Für dieses Programm hat die Kirche um 20.000 Euro Unterstützung gebeten.

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